Loading...

Häufig gestellte Fragen

Beratung zu den ecoModulHäuser

  • Wir beraten Sie bei der Wahl Ihres eco-ModulHauses:
    • Treffen der Auswahl der richtigen Zusammensetzung der Module in Bezug auf Ihre Bedürfnisse
    • Der Einrichtung und Machbarkeit Ihrer Raumaufteilung
    • Der Wahl der Heizung und Dachform
    • Mit unserem Starterpaket für pauschal CHF 500.-/Modulhaus, steht Ihnen folgender Service zur Verfügung:
      • Erstellen einer CAD Zeichnung in 3D mit Visualisierung von Innen- + Aussenansichten
      • Erstellen einer Kostenkalkulation
      • Eine weitere telefonische Beratung betreffend der 3D Zeichnung und Kostenkalkulation
      • Besuchertermin bei unserem Partner freiraum gmbh (ZINIPI) in Amberg oder Musterhäusern an diversen Plätzen in Deutschland nach Absprache
      • Bei Auftragsvergabe wird Ihnen der Pauschalbetrag von CHF 500.- wieder angerechnet.
    • Zusätzliche Besichtigungen vor Ort und Abklärungen in Zusammenhang mit den Behörden werden nach Aufwand verrechnet.
    • Weiteren Angebote und Tätigkeiten, welche nach Aufwand verrechnet werden:
      • Kalkulation für eine autarke, bzw. semiautarke Stromversorgung Ihres eco-ModulHaus
      • Erstellen eines Energienachweis für Ihr eco-ModulHaus
      • Unterstützende Hilfe mit dem Baubewilligungsverfahren gegenüber den Behörden
      • Koordination und Unterstützung bei Umgebungsarbeiten, Garten, dem Bau von Carport, Parkplätzen, u.ä.

Fragen zu den ecoModulHäusern

Holz100 besteht zu 100% aus Holz. Seit Jahrtausenden haben sich Menschen mit dem Einfluss des richtigen Fällzeitpunktes auf die Holzqualität beschäftigt. Bei abnehmendem und bei Neumond gefälltes Holz ist besonders haltbar und widerstandsfähig. Mondholz bietet Schädlingen fast keine Nahrung, ist dichter und daher insgesamt auf natürliche Weise dauerhafter als konventionell geerntetes Holz. Auf giftige Holzschutzmittel kann so getrost verzichtet werden. Der massive Wandaufbau wird durch mechanische Verbindungen mit Holzdübeln geschaffen. Leim oder Metall, giftige Chemie oder Holzschutzmittel kommen nicht zum Einsatz. Stattdessen macht sich Holz100 die natürlichen Kräfte und Wirkweisen des Holzes zunutze.

Mondholz bedeutet das Schlagen des Holzes zum richtigen Zeitpunkt. Dieser Zeitpunkt ergibt sich nur an wenigen Tagen im Jahr, zumeist in den Wintermonaten bei Neumond. Hier handelt es sich um eine wissenschaftlich bestätigte Praktik, welche schon sein Jahrhunderten bekannt ist. Bäume, welche in den Wintermonaten bei abnehmendem Mond (Neumond) geschlagen werden, stehen in der „Saftruhe“. Die Zellstruktur des Baumes ist besonders dicht, was dem Holz eine lange Haltbarkeit gibt. Mondgeschlagenes Holz ist bedeutend schwindarmer, rissfrei, witterungsbeständig und ausserdem unempfindlich gegen Fäulnis und Insektenbefall.

Unsere eMH werden mit dem Schwerlasttransporter angeliefert. Vor Ort wird das eMH mit einem Kran idealerweise auf Schraubfundamente gesetzt. Das Abladen und die Organisation des Krans vor Ort ist kundenseitig zu organisieren. Gerne sind wir dabei behilflich.

Mit einem Kran ist es auch möglich, an schwer zugänglichen Orten ein eMH aufstellen, zum Beispiel in einem Garten hinter dem Haus ohne Zugang.

   

In der Regel auf ein solides Schraubfundament, das einfach montiert, aber auch demontiert werden kann.
Diese Montage bietet mehrere Vorteile gegenüber einem klassischen Fundament:

  1. Sie verursacht keinen Flurschaden
  2. Sie lässt sich nach einem Umzug des eco-ModulHauses wieder schadlos rückbauen
  3. Sie ist kostengünstig, erdbebensicher und äusserst langlebig

   

Die Module werden vor Ort zusammengesetzt und verschraubt. Bei doppelstöckigen Modulen kann sich die Situation ergeben, dass die Dämmung und Aussenfassade erst vor Ort montiert wird.

 

 

Was ist das Besondere an ecoModulHäusern?

Der Traum vom eigenen Haus im Grünen ist für viele mit dem Wunsch nach Gesundheit verbunden. Die Wahl einer Bausubstanz, welche die Gesundheit nicht belastet, ist dabei besonders wichtig.

Holz100 ist zu 100% frei von giftiger Bauchemie, frei von schädlichen Ausgasungen, stärkend und gesundmachend. Das Holz100-Haus ist die beste Basis für tiefen, gesunden Schlaf und ein aktives, dynamisches Leben voller Kraft und Ruhe.

Die Entwicklung bei den Baumaterialien ist seit den 70er-Jahren rasant voran geschritten und heute scheint technisch alles machbar zu sein. Es gibt aber auch eine stetig steigende Zahl von gesundheitlichen Beschwerden, deren Ursachen auf das unmittelbare Wohnumfeld zurückführbar sein könnten. Wohngifte aus Baustoffen und Möbeln können jahrelang belastende Stoffe freisetzen. Sie gelten als mögliche Ursache für Allergien und andere Erkrankungen. Die gesundheitlichen Auswirkungen des Zusammenwirkens von ausdampfenden Kunststoffen, Folien aller Art, Lösungsmitteln, Klebern und sonstiger Bauchemie stellen die Mediziner vor immer neue Herausforderungen.

Der Kernpunkt für eine nachhaltige Vermeidung solcher vermeidbarer Krankheiten liegt in der bewussten Entscheidung für baubiologisch unbedenkliche Materialien. Deshalb verlangen BauherrInnen immer häufiger vom Planer, Bauträger oder Lieferanten eine Volldeklaration der verarbeiteten Materialien. Bei Holz100 ist diese Deklarationsliste-Liste kurz: Holz. Holz100 besteht vollständig aus Holz.

Unsere eco-Modulhäuser werden alle mit Holz100 von Thoma gebaut. Das Holz100 besteht aus Fichten-/Tannenholz, das nach ganz speziellen Vorgaben geschlagen, gelagert und verarbeitet wird. Dadurch erzielt es Bestwerte für Raumklima, Schall- und Brandschutz und bietet maximale Abschirmung von Hitze und Mobilfunk.

Die Holz100-Bauweise von Thoma hält den Weltrekord in der Wärmedämmung und lässt trotzdem jeden Baustil zu. Die nicht verleimten Holzwände werden mit einer ganz besonderen Schichtung durch Buchenholzdübel zusammengehalten. Das ergibt das unverwechselbare gepunktete Design.

Unsere ModulHäuser sind das Modell für eine abfallfreie Bauwirtschaft nach dem Kreislaufprinzip des Waldes. Die Bauwirtschaft gilt als einer der grössten Müllverursacher der Welt.

Auf Grund der stetig strengeren Vorgaben von Bund und Kantonen für das Dämmen von Häusern, nimmt sinnigerweise der Einsatz von umweltfremden und oft nicht recycelbaren Dämmmaterialen in der Bauwirtschaft massiv zu. Zwar lassen sich diese «dichten» Häuser mit weniger Energieaufwand und niedrigerem CO2 Ausstoss betreiben, doch die Langzeitfolgen, was die Entsorgung dieser umweltfeindlichen Baumaterialien angeht, werden ignoriert.

Unser Leitspruch: «Alles was gegen die Natur ist hat auf die Dauer keinen Bestand» (Charles Darwin)

In der Schweiz wird das Land durch die hohe Wohndichte knapp. Nicht nur das Land auch der Boden, welcher unter Betonschichten verschwindet und kein Regenwasser mehr aufnehmen kann. Wir verbetonieren täglich die Fläche von rund acht Fussballfeldern. Das sind ca. 57’000 m2 grünes Land, welches unter Betonboden verschwindet.

Für jeden Neubau werden tiefe Gräben ausgehoben, um einen Keller oder Garage zu erstellen. Diese Eingriffe in die Natur wären nicht nötig. Stauraum lässt sich auch oberirdisch erstellen, Parkplätze und Carports auf wasserdurchlässigen Rasensteinen verlegen.

Eco-ModulHäuser benötigen keine Unterkellerung oder Fundament. Unsere Wohneinheiten setzen wir mit rückbaubaren Schraubfundamenten praktisch in die grüne Wiese. Das gilt auch für Hanglagen. Im Umkehrschluss kann ein Eco-ModulHaus umgezogen werden und mit der Entfernung der Schraubfundamente wird die Fläche der Natur zurückgegeben. Korrekterweise muss dazu gesagt werden, dass die Erschliessung mit Wasser und Abwasser, sowie elektrische Leitungen, wenn nötig, extra rückgebaut werden müssen.

Zukünftig müsste jedes Wohngebäude ein autonomes Kraftwerk sein, welches seine energetischen Ressourcen aus eigenen Mitteln bezieht. Wir sind Ihnen gerne dabei behilflich, Ihr eco-ModulHaus so auszustatten, dass die Verbraucher durch möglichst eigene Mittel mit Strom beliefert werden, sei es mit Photovoltaik, Windenergie o.a. Gerne kalkulieren wir für Sie die optimale Lösung.

Es gibt unzählige Lösungsmöglichkeiten, den Wasserhaushalt und -verbrauch niedrig zu halten und dies ohne Einbussen an Wohnqualität, z.B. Regenwasserspeicher, ökologischen Wiederaufbereitung von Brauchwasser etc.

Fragen rund ums Baurecht

Grundsätzlich gilt, Sie benötigen für Ihr Projekt mit einem eco-ModulHaus Bauland. Das gilt auch für alle anderen Wohnobjekte, die mobil (TinyHouse), bzw. semimobil sind und ganzjährig bewohnt werden.
Eine Baulandparzelle zu finden, wenn man keine bereits besitzt, ist nicht so einfach, insbesondere da die Preise stetig im Steigen sind => knappes Gut => grosse Nachfrage.

Die gute Nachricht: Für ein eco-ModulHaus mit ca. 53 m2 Wohnfläche reicht Ihnen bereits eine Parzelle von ca. 170 m2 (Randabstände von 4 m eingerechnet). Diese Schätzung mit Vorbehalt, da es immer situationsabhängig ist. Eco-ModulHäuser sind bestens geeignet für kleine Parzellen, welche einem klassischen Einfamilienhaus nicht mehr genügen.

Um an eine kleine Parzelle zu kommen, lässt sich ggf. auch ein Landbesitzer bewegen, ein Stück seines Landes abparzellieren zu lassen. Das kann eine win-win Situation für beide Parteien bedeuten. Er erhält Geld für ein Stück seines Baulandes, welches brach liegt oder zu klein ist bebaut zu werden, Sie kommen an ein Stück Land zu, möglichweise, günstigen Konditionen.

Wenn Sie sich für einen Standort entschieden haben, stellen Sie sicher, dass die Parzelle Baulandreserve ist, bevor Sie diese erwerben. Das Stellen einer Wohneinheit, egal welcher Natur, lässt sich in der Schweiz mit wenigen Ausnahmen nur auf Bauland realisieren.

Der Neubau von Wohneigentum unterliegt strengen Auflagen. Die meisten Kantone (ausser dem Kanton Aargau) haben sich der Energiestrategie 2050 mit den MuKEn Vorgaben (Mustervorschriften der Kantone für den Energiebereich) angeschlossen oder werden sie in den nächsten Jahren umsetzen.

Die MuKEn Vorgaben setzen Vorschriften bei der Dämmung und dem Heizen von Neubauten und der Sanierung von Altbauten.

Mit dem Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK) wird der Energiebedarf pro m2 Wohnfläche klassifiziert. Neubauten müssten in den meisten Fällen einer Effizienzklasse A oder B entsprechen. Die meisten Gebäude in der Schweiz (gebaut vor 1993) fallen noch in die Klassen E,F oder G.

Das Stellen eines Bauantrages sollte sorgfältig vorbereitet werden. Voraussetzung ist, dass Sie Bauland besitzen oder Ihnen Bauland in Form von Pacht, Baurecht oder einer anderen vertraglichen Vereinbarung zugestanden wird.
Wir schlagen folgende Schritte vor:

  1. Baulandparzelle vermessen und einen Plan erstellen, wo Ihr eco-ModulHaus stehen soll. Dabei die in der Gemeinde / Kanton vorgeschriebenen Abstände zur Nachbarparzelle, Strasse, Wasser (Bach, o.ä.) berücksichtigen.
  2. Die Gebäudeumrisse in einen Plan einzeichnen. Auf der Seite von geo.admin.ch lassen sich die Zonenpläne der Schweiz einsehen. Setzen Sie einen entsprechenden Filter unter «Geokatalog» – «Bauzonen Schweiz». Auf der Webseite von «agis» ihres Kantons (Suchmaschine nach Geodaten + Kanton eingeben) sind die Zonenpläne mit zusätzlichen Filtern abrufbar. Mit einer Registrierung können Sie in den meisten Gemeinden auch die Inhaber der Baulandparzellen einsehen.
  3. Fragen Sie auf dem Bauamt der gewünschten Wohnsitzgemeinde nach, welche Auflagen für einen Neubau eingehalten werden müssen und wie die Parzelle erschlossen ist.
    • Dachform (Sattel-, Walm-, Flach-, Pultdach, etc.) Dachneigung?
    • In welcher Zone ist Ihre Parzelle (W2, W3,..) W = steht für Wohnzone, die Zahl dahinter gibt die erlaubten Anzahl Stockwerke an. Die meisten Bauparzellen sind zumindest W2.
    • Müssen Parkplätze zwingend vorgesehen werden? Wieviele? Diese Parkplätze im Plan mitberücksichtigen, inkl. vorgeschriebenen Abständen zu Strasse und Nachbarparzellen. Es gelten oft unterschiedliche Abstandsvorschriften, wenn nur ein Parkplatz, ein Carport oder eine Garage mit Tor vorgesehen ist.
    • Verlangen Sie bei der Gemeinde die Erschliessungspläne der Parzelle für Wasser, Abwasser und Strom. Eine Neuerschliessung einer Parzelle kann ins Geld gehen, insbesondere für Wasser/Abwasser. In der Regel ist die Erschliessung dieser drei Quellen zwingend vorgeschrieben.
  4. Jetzt kennen Sie die möglichen Abmasse Ihres eco-ModulHauses. Stellen Sie sicher, dass die geplante Wohnfläche auch mit der Grösse der Baulandparzelle zulässig ist. Dieses Verhältnis wird mit der Ausnützungsziffer bestimmt. Diese definiert das Verhältnis zwischen Grundstückfläche und Bruttogeschossfläche also Ihrem Wohnraum in m2 zur Parzellengrösse.
  5. Ist die gewünschte Wohnfläche im Rahmen der Ausnützungsziffer bestätigt, können Sie Ihr Traumhaus planen. Gerne sind wir Ihnen dabei behilflich und erstellen für Sie die benötigten Zeichnungen in 3D oder 2D.
  6. Sind die Plänen für Ihr eco-ModulHaus geklärt, können wir Ihnen Ihr Traumhaus offerieren.
  7.  Finanzierung:
    • Sie kennen jetzt die Kosten zur Realisierung Ihres gewünschten Wohnsitzes und Bauland, inkl. Erschliessung und Aufwand für Umgebungsarbeiten.
      Ein eco-ModulHaus ist nicht nur bedeutend günstiger als ein Neubau aus Beton und viel Chemie, Sie tun damit auch etwas für die Umwelt mit dem Entscheid Ihr neues Heim aus natürlichen Ressourcen bauen zu lassen.
    • In der Regel wird ein Neubau mit einer Hypothek belastet. Das ist auch aus steuertechnischen Gründen sinnvoll.
      Ihr eco-ModulHaus ohne Fundament ist nicht zu 100% eine Immobilie. Grundsätzlich kann Ihr eco-ModulHaus wieder demontiert und an einem anderen Standort aufgebaut werden, was einer «SemiMobilie» entspricht. Es gibt daher Banken, welche aus Sicherheitsgründen eine Hypothek verweigern, insbesondere wenn Ihnen das Bauland nicht gehört und Sie einen Pacht- oder Baurechtvertrag haben. Das müssen Sie mit Ihrer Bank besprechen. Eine gute Adresse ist die Alternative Bank Schweiz, Mail: finanzierung@abs.ch
  8. Ist Ihre Finanzierung gesichert, die Baupläne bereit und die Formulare Ihrer Gemeinde / Kanton für eine Baubewilligung erstellt, steht Ihnen nichts mehr im Weg, diese einzureichen. Gerne sind wir Ihnen auch dabei behilflich. Zu unserem Team gehört eine ETH Architektin mit langjähriger Erfahrung beim Bauamt.

Ein Fundament ist nicht zwingend nötig und in den meisten Fällen aus Umwelt- und Kostengründen auch nicht erstrebenswert.

Wir empfehlen das Stellen eines eco-Modulhauses möglichst ohne Flurschaden umzusetzen. Das ist unproblematisch möglich mit Schraubfundamenten, auch an Hanglage.
Vorteil: Sie sparen eine Menge Geld, das eMH lässt sich zu einem späteren Zeitpunkt abbauen und wo anders aufstellen, sie verursachen keinen Flurschaden.

In der Regel ist die Erschliessung von Wasser, Abwasser und Strom vorgeschrieben. Das lässt sich ggf. mit dem Bauamt vor Ort verhandeln.

Dazu gibt es keine pauschale Antwort. Eine gute Vorbereitung mit allen verlangten Formularen und Zeichnungen, kann ein Baubewilligungsverfahren abkürzen. Im Idealfall wird es nach ca. 3 Monaten erteilt.
Das Baugesuch wird öffentlich ausgeschrieben (zumeist für 3 Wochen). Wenn keine Einsprachen vorliegen und alle Vorgaben (lokal) eingehalten sind, steht der Bewilligung kaum mehr etwas im Weg

Siehe oben bei den Fragen: Welche Auflagen sind verpflichtend und Vorgehen für eine Bewilligung.
Grundsätzlich gilt: Eine ganzjährig bewohnte KWF benötigt eine Baubewilligung und sollte (Ausnahmen bestätigen die Regel), den Vorgaben von MuKEn bzw. SIA380 Norme entsprechen, was Dämmung und Heizung angeht.
Wer einen Stellplatz für eine mobile KWF sucht (Zirkuswagen, Tiny House, o.ä.) findet das am besten auf einem Camping oder ähnlichen Standorten welche ganzjähriges Wohnen zulassen. Hier können aber nur in den wenigsten Fällen auch die Schriften hinterlegt werden. Das bedeutet, Sie benötigen einen offiziellen zweiten Wohnsitz.

Fragen rund um den Stellplatz

Wenn Sie mit Ihrem eco-ModulHaus nur für einen begrenzten Zeitraum einen Wohnsitz suchen oder die Kosten für den Kauf von Bauland einsparen möchten, ergeben sich folgende Möglichkeiten:

  1. Baurecht: Dieses wird in den meisten Fällen für einen längeren Zeitraum erteilt, 30 – 99 Jahren. Das Bauland bleibt damit im Eigentum des Landbesitzers, welcher dem Baurechtnehmer für die Nutzung der Parzelle einen Zins verrechnet. Es gibt dabei administrative Hürden, die Abwicklung eines solchen Vertrages kann aufwendig sein.
  2. Pacht: Dieses Vorgehen entspricht im weiten Sinn einem Mietvertrag, ist jedoch wenig attraktiv, da die Pachtzinsen mit steigenden Bodenpreisen bewirken können, dass die Pacht schlussendlich teurer wird als der Kauf des Grundstückes. Der Zins kann all drei Jahre angepasst werden. Das macht die Pacht zu einer unsicheren Hypothek. Die Landpacht findet vor allem in der Landwirtschaft ihre Nutzer.
  3. Eine mögliche Variante ist der «Scheinkauf». Sie kaufen offiziell, mit Eintrag im Grundbuch, das gewünschte Bauland, bleiben es dem Verkäufer aber schuldig. Stattdessen stellen Sie dem ehemaligen Besitzer einen Schuldbrief aus, ähnlich einer Hypothek bei der Bank. Der Verkäufer erhält von Ihnen einen abgesprochenen Zins und tritt das Land, beim geplanten Wegzug, in einem Rückkaufvertag wieder an den ursprünglichen Besitzer ab.
    Im Grunde entspricht dieses Vorgehen einer Hypothek bei der Bank nur ohne Bank. Es lohnt sich für diese Option einen Notar bei zu ziehen.

Das ist abhängig von der KWF welche Sie aufstellen möchten.
Für eine eco-ModulHaus benötigen Sie eine Parzelle in der Bauzone. Diese finden Sie in einschlägigen Onlineportalen, Zeitungsinseraten, o.Ä. Hier ein paar Links:

Fragen rund um die Finanzierung

Das ist abhängig von der Grösse des eco-ModulHauses und dessen Ausstattung.
Bei einer ganzjährigen Bewohnung gehen wir von einer Wohnfläche von > 18 m2 aus. Das entspricht ungefähr einer eMH Loft. Hier müssen Sie mit Kosten von ca. CHF 90’000.- (netto, zzgl. Transport und Aufbau) rechnen, schlüsselfertig inklusive:

  • Sanitär (Bad WC / DU) Küchenanschlüsse und Natursteinheizung (Infrarot)
  • Dämmung nach SIA380 bzw MuKEn.

Eine komfortable eMH Loft T2 als 3 ½ Zi. Wohnhaus auf zwei Stockwerken und einem Wohnraum von ca. 50 m2, sowie grosszügiger Terrasse von 18 m2 kosten den gleichen Konditionen wie oben ca. CHF 250’000.-.
Zusätzliche Kosten fallen an für eine andere Dachwahl, wenn nicht Flachdach und Ihrer bevorzugten Heizquelle. Wir empfehlen Holz- oder Pelletheizungen.

Wir bieten auch die Option der Miete an.
Es werden langfristige Mietverträge angestrebt > 5 Jahre.
Gerne offerieren wir Ihnen ein Angebot. Voraussetzung ist, vom Mieter, zur Verfügung stehendes Bauland.

Es gibt keinen pauschalen Preis für Bauland. Dieser ist abhängig vom Standort und Gemeinde. Am besten erkundigen Sie sich auf dem Bauamt Ihrer Wunschgemeinde.

 

Bei den Kosten für ein Baubewilligungsverfahren gibt es grosse Unterschiede. Diese können in teuren Gemeinden bis zu 20x höher sein als bei den günstigsten (Preisüberwacher). Das Verfahren beinhaltet drei Kostenpunkte: Die Baubewilligung, die Baukontrolle und Abnahme und die Prüfung für Brandschutz (feuerpolizeiliche Gebühren).

Für ein eco-ModulHaus müssen Sie mit 1’000.- bis 6’000.- rechnen, je nach Gemeinde und Kanton (diese Angaben mit Vorbehalt).

Weitere Informationen – Partner

freiraum GmbH ist unser Partner in Deutschland für die Endfertigung unserer eco-ModulHäuser:

https://www.zinipi.de/

Unser Partner für grosse Bauprojekte mit dem Thoma Holz100 Massivholz-Bausystem:

https://holz100.ch

FunAct AG mit eco-ModulHaus ist aktives Mitglied beim Verein www.kleinwohnformen.ch.
In Zusammenarbeit fördern wir das Wohnen auf kleinem Raum und empfehlen die Mitgliedschaft im Verein, welcher u.a. sehr nützlich sein kann bei der Suche nach Wohnraum und Kleinwohnformen in der Schweiz.

Mitglied werden: www.kleinwohnformen.ch/registrieren/